Kultursensible Pflegdienstleistungen im Gesundheitswesen

Die Pflege von Patientinnen und Patienten, der Umgang mit älteren oder dementen Menschen als personenbezogene Dienstleistung wird aufgrund vielfältiger gesellschaftlicher Entwicklungen zunehmend ein Beruf, der sich mit unterschiedlichen kulturellen, politischen und sozialen Anforderungen konfrontiert sieht. Das gilt sowohl für die tägliche Pflegepraxis und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für das Management im Gesundheitswesen.

Die Internationalisierung der Pflege ist einerseits durch die grenzüberschreitende Arbeitsaufnahme von Pflegefachkräften und andererseits durch die Zunahme der Nachfrage nach kultursensiblen Pflegedienstleistungen bestimmt. Auch die demographische Entwicklung erfordert von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ambulanten und stationären Altenpflege kulturelle Kompetenzen. Zudem wird die erste Migrationsgeneration in absehbarer Zeit verstärkt Dienstleistungen der ambulanten und stationären Pflege in Deutschland in Anspruch nehmen.

Von einer kulturellen Sensibilisierung werden Sie als Mitarbeiterin und Mitarbeiter im Gesundheitswesen aufgrund der Reduzierung von kulturellen Unsicherheiten, Konflikten und Missverständnissen profitieren und kompetenter, erfolgreicher und zufriedener arbeiten können.

Mögliche Themenschwerpunkte eines Zwei- oder Drei-Tagestrainings

  • Kulturelle Herausforderungen und kulturelle Kompetenzen in der Pflege
  • Kulturelle Konzepte, soziale Milieus, wirtschaftliche Faktoren und politische Aspekte
  • Kulturelle Identität und kulturelle Kategorien, Wahrnehmung, Stereotype und Vorurteile
  • Kulturelle Kommunikation und kultursensible Gesprächsführung in der beruflichen Pflegesituation
  • Transkulturelle Pflege und Konzepte einer kultursensiblen Pflege
  • Gesundheit und Krankheit, Sterben und Tod in den Weltreligionen
  • Migration und Gesundheit, Migration und Alter

Weitere Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten

  • Implementierung kultureller Inhalte in Ihre Ausbildungscurricula

Zielgruppen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitswesen: Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflegedienstleitungen, Auszubildende, Hebammen, Altenpfleger, Manager und Personalverantwortliche im Gesundheitswesen